Europagymnasium neu bauen statt sanieren

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Kerpen
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Bürgervorschlag

Wie wichtig für Kerpen?

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Kinder sind Zukunft. Lehrer sind Menschen. Für beide Parteien wäre eine Sanierung des Europagymnasiums unerträglich. Wie kann ein laufender Schulbetrieb erträglich im Chaos sein? Asbest im Unterdruck sanieren? Bohren im Gebäude ohne Lärmbelästigung? Schon die Sanierung der Decken in den letzten Wochen führte zu erheblichen Einschränkungen?

Auch wenn die Kostenvoranschläge günstiger für eine Sanierung aussehen sollten, vorstellen kann man es sich angesichts der Bausubstanz nicht. Bildung hat Qualität verdient, nicht eine unerträgliche und krank machende Lehr- und Lernsituation über Jahre.

Hinweise aus ähnlichen Vorschlägen: 

Nutzer/in Herthie ergänzt:
Diese Schule muss neu gebaut werden. Es ist Geldverschwendung, Geld in Sanierung zu stecken. Investieren Sie langfristig anstatt Flickschusterei an diesem Asbestgrab zu betreiben?

Hinweise der Verwaltung: 

Es ist ein Gutachten in Auftrag gegeben worden, in dem die Alternativen Sanierung oder Neubau beleuchtet und bewertet werden sollen. Dieses liegt aktuell noch nicht vor, es hat deswegen auch noch keine Beratung im Rat oder Fachausschüssen stattgefunden. Das steht erst an, ebenso darauf aufbauend auch ein Beschluss über die weitere Vorgehensweise.

Kommentare

Ich stimme uneingeschränkt zu! Ständiger Baulärm während der Schulzeit wird eine ganze Generation von Schülern belasten und sich auf ihre Gesundheit und ihre Leistungsfähigkeit auswirken! Entweder muss der Unterricht während der Sanierung komplett ausgelagert werden (in andere Schulen oder Container??), oder es wird ein neues Schulgebäude an anderer Stelle errichtet, so dass ein Umzug erst stattfindet, wenn das neue Gebäude fertig ist.

Auch für mich kommt nur ein Neubau in Frage. Hier kann man zukunftsorientiert auf Jahrzehnte hinweg neue Technologien einfließen lassen und eine "angenehme" Lernatmosphäre mit aktuellen Stand schaffen, anstatt das Alte, wenn vielleicht auch kurzfristig kostengünstiger, etwas aufzupäppeln. Warum man dafür noch ein teures Gutachten benötigt, entzieht sich meiner Vorstellungskraft. Dieses Geld kann man sich sparen und besser investieren. Zumal das Gutachten schon lange hätte fertig sein müssen und nicht erst in diesem Jahr in Auftrag gegeben werden.

Eine Sanierung im laufenden Betrieb kann nicht ohne erhebliche Beeinträchtigungen für Schüler und alle in der Schule Beschäftigten stattfinden. Will man den Lärm, Staub und anderweitige Beeinträchtigungen im Betrieb wirklich über Jahre allen dort Lernenden und Arbeitenden zumuten? Spart unsere Gesellschaft hier nicht an der falschen Stelle? Und wer weiß welche zusätzlichen Kosten durch eine Kernsanierung noch entstehen? Die Lösung kann nur ein Neubau sein, der von Anfang an auf die Anforderungen einer modernen, zukunftsorientierten Schule im Ganztagsbetrieb ausgerichtet ist.

Es ist ohnehin eine schlechte Situation, dass es im Stadtgebiet ein riesiges Gymnasium mit 2.200 Schülern gibt. Jetzt ist die Chance dies strukurelle Defizit anzupacken: Ein halb so grosses Gymnasium muss in den Bereich zwischen Horrem und Sindorf gebaut werden, damit der zeitraubende Verkehr zur Schule verringert werden kann. Wenn dieses steht, kann dies von der "Hälfte" der Schüler bezogen werden. Dann kann in Kerpen am alten Gymnasium-Standort der leerstehende Teil abgerissen werden und dort auch ein kleinerer Neubau erfolgen. Dieser kann dann nach Fertigstellung von der anderen "Hälfte" der Schüler bezogen werden. Ein Sanierung unter Lernbetrieb ist Schülern und Lehrern nicht zuzumuten. Zudem ist eine Sanierung wohl auch nicht günstiger und auch wieder nur eine halbe Sache, weil vieles im Gebäude eben doch "alt" bleibt. Bildung ist so wichtig, dass hier nicht gespart werden sollte.

In Sindorf im Vogelruther Feld ist immer noch eine Fläche frei, auf der ursprünglich eine Grundschule errichtet werden sollte. Dies wäre eine durchaus sinnvolle Nutzung.

Neu bauen ist bestimmt besser, auch wenn es teurer ist.

Es muss was passieren und damit meine ich Neubau!

Die Zustände sind wirklich teilweise katastrophal.
Das ist doch nicht normal, dass in einem gerade nicht asbestfreiem Gebäude,
das Regenwasser während des Unterrichts von der Decke auf die Lerntische runter tropft.
(z. B. Lernrräume im Keller, wie Kunstraum)

Elektrik auch nicht vergessen. Wird ja schließlich alles in Zwischenwänden bzw. Zwischenetagen nass.

Die Lehrkräfte versuchen unsere Kinder zu schützen. Aber nur die Tische hin und her zu
schieben, wo es gerade trocken ist, finde ich keine beste Lösung.

Neu bauen ist besser.
Und für die Zukunft definitiv gesünder, da man bei einer Sanierung wahrscheinlich noch viele andere Dinge findet, die nicht gerade die Gesundheit verbessern...

Fehler bei der Asbest-Sanierung sind tödlich!

Ich finde auch, dass die Schule neu gebaut werden soll.
Ich gehe selber noch auf die Schule und da sieht es nicht mehr so gut aus. Vieles ist beschädigt und kann direkt mit dem Neubau beseitigt werden.

Die Schule sollte auf jeden Fall neu gebaut und nicht saniert werden!

Und das so schnell wie möglich, denn der Schulbetrieb wird täglich durch die Defizite beeinträchtigt:

Zum Beispiel tropf es in vielen Klassenräumen bei Regen hinein, auch das Dach der die alten Turnhalle ist nicht dicht!
Die Fenster lassen sich zum Teil nicht mehr öffnen bzw. schließen.

Mich als Schüler stört es ja schon sehr wenn ab und zu irgendwo mal gebohrt werden muss, da frage ich mich, wie das bei einer riesigen Baustelle in Teilen des Schulgebäudes werden soll?
Es wäre eine unverantwortliche Zumutung für Schüler und Lehrer auf einer Baustelle lernen und Klassenarbeiten schreiben, bzw. unterrichten zu müssen.
Außerdem hat unsere Schule für die vielen Schüler so oder so gesetzlich betrachtet zu wenige Räume:
Die momentane Größe der Räume ist nämlich für nur für 25 Schüler pro Klasse gedacht, die Klassenräume sind aber ständig und das seit Jahren mit 30-31 Schülern besetzt !
Natürlich wurde versprochen , dass bei der Asbest-Sanierung kein Schüler oder Lehrer zu Schaden kommt ... allerdings glaube ich, dass es unmöglich ist, diesen Asbest gefahrenfrei zu bergen!!!
Wollen sie Ihre Kinder in einer solchen Umgebung lernen lassen? Sicherlich nicht , und ich hoffe das auch die Stadt Kerpen so etwas nicht verantworten möchte!!!

Mehr durch Zufall bin ich auf diese Seite gestoßen und bin über die relativ vielen Beiträge zum Thema Europaschule überrascht und erfreut, besonders über die der Schüler.

Mit dem Thema Europaschule habe ich mich im Sommer / Herbst 2015 befasst und in 2 Leserbriefen im Kölner Stadt-Anzeiger dazu Stellung bezogen. In der ungekürzten Form sind die beiden Leserbriefe nie veröffentlicht worden, was ich hiermit nachholen möchte.

Leserbrief vom 20.08.2015

Aus der Presse war zu erfahren, dass die grundlegende Sanierung des Europagymnasiums im Ortsteil Kerpen demnächst ansteht. die notwendigen Abstimmungen dazu wären erfolgt und die ganze Sache auf gutem Wege.

Mit der Sanierung der in die Jahre gekommenen Schule werden Fakten geschaffen und der Standort des Gymnasiums für die nächsten ~50 Jahr festgeschrieben. Ein Projekt von dieser Tragweite kann nicht in den Hinterzimmern der Verwaltung entschieden werden. Darüber muss in der Öffentlichkeit mit allen Bürgern diskutiert und daraus die bestmögliche Lösung erarbeitet werden.

Wohin das führt, wenn die Stadtverwaltung ohne öffentliche Kontrolle saniert, hat sie an der Erftlagune eindrucksvoll bewiesen. Dies endet bekanntlich in einem finanziellen Desaster. Dabei ist die Sanierung der Erftlagune, im Gegensatz zur Sanierung des Europagymnasiums eine einfache Aufgabe.

Das Europagymnasium soll, im Gegensatz zur Erftlagune, bei Aufrechterhaltung des vollen Schulbetriebes, am alten Standort saniert werden. Dies führt während der Bauzeit zwangsläufig permanent zu großen Auseinandersetzungen zwischen der Planung, der örtlichen Bauleitung, der Baufirmen und der Schulleitung. Begleitet wird das Ganze dann von einer, um die Sicherheit ihrer Kinder besorgte, wachsamen Elternschaft und einer kritischen Presse.

Geplant wurde das Gymnasium nach den pädagogischen Vorgaben aus den 1960er Jahren. Heute sind wir geschätzte 10 Schulreformen weiter mit ganz gänzlich anderen pädagogischen und baulichen Anforderungen an ein modernes Schulgebäude.

So wie sich die baulichen Erfordernisse an ein Gymnasium in den letzten 60 Jahren geändert haben, hat sich auch die Bevölkerungsstruktur der Stadt Kerpen in den einzelnen Ortsteilen unterschiedlich entwickelt, mit weitreichenden Konsequenzen.

Die Ortsteile Sindorf und Horrem / Neu- Bottenbroich sind kontinuierlich stark gewachsen. In den Ortsteilen mit einem S-Bahn- Anschluss wohnen heute bereits mehr als 54% der Kerpener Bevölkerung. Diese Verschiebung der Bevölkerungsstruktur in Richtung S-Bahn wird sich verstärkt fortsetzen.

Hingegen ist die Bevölkerung in dem Ortsteil Kerpen / Mödrath gesunken, trotz der bevorzugten Bereitstellung finanzieller Mittel für diesen Ortsteil.

Aus den oben aufgezeigten Fakten und der Gewissheit, dass zukünftig mit noch mehr Gymnasiasten zu rechnen ist, wäre es unverantwortlich, nicht über einen 2. Standort für das Gymnasium im Raum Sindorf nachzudenken und darüber öffentlich zu diskutieren, zumal dieser bequem für alle Buirer- und Horremer Schüler mit der S-Bahn zu erreichen ist.

Bei seriöser Abwägung aller Risiken, die der alte Standort bei Sanierung des Gymnasiums in sich birgt, kann es eigentlich nur eine Entscheidung geben, das Gymnasium zu teilen.

Erst nach dem Umzug eines Teiles des Kerpener Gymnasiums an den neuen Standort wird die Sanierung am alten Standort vom Bauablauf und dem vorgegebenen Kosten- und Terminplan überhaupt beherrschbar. Eine andere Vorgehensweise endet im absoluten Chaos.

Meine Überlegungen zum 2. Standort des Gymnasiums in Sindorf hatte ich zunächst für meinen Wohnbezirk zuständigen Ratsherren vorgestellt. Nachdem dieser, warum auch immer, daran kein Interesse zeigte, landete mein Vorschlag über die Sindorfer SPD in den Rat. Dort wurde mein Vorschlag mit dem Argument abgelehnt, der von mir vorgeschlagene Standort wäre von Lärm vermüllt. Außerdem müssten an dem neuen Standort neue Turnhallen und ein neues Schwimmbad gebaut werden, dies ginge nicht.

In einem weiteren Leserbrief vom 28.10.2015 habe ich dem widersprochen, woraufhin ein Gutachter mit der Klärung beauftragt wurde.

Nun der 2. Leserbrief vom 28.10.2015 im Wortlaut

Anstatt die Chancen gemeinsam auszuloten, die sich bei der Sanierung der Schule für die Entwicklung der Stadt ergeben, beginnt schon wieder der übliche Grabenkampf im Stadtrat, schade.

Um den Stadtrat doch noch zu einem gemeinsamen Handeln zu bewegen zeige ich nachfolgend auf, welches ungeahnte Potenzial für die Infrastruktur der Stadt in dem neuen, von mir angedachten, Schulstandort in Sindorf steckt.

Wer unvoreingenommen das Areal Kleinbruchfeld (neuer Standort) auf Lärmquellen vor Ort untersucht wird überrascht sein über die relative Ruhe, trotz A61, trotz Erfttalstraße und Bahndamm. Die A61 liegt geschätzt 8 m in Tiefenlage und hat zusätzlich als Lärmschutz noch einen Erdwall. Krach vom Bahndamm kommt nur von Güterzügen, und die verkehren überwiegend nachts. Die Erfttalstraße liegt in Bahndammnähe ebenfalls einige Meter in Tiefenlage und außerdem kann wegen des Kreisels am HIT auf der Erfttalstraße überhaupt nicht beschleunigt werden. Lästig ist nur das entfernte Rauschen des Verkehrs vom 1 km entfernten Autobahnkreuz. Dieses wird jedoch merklich weniger, sobald man sich dem Bahndamm nähert. durch geschicktes platzieren der Gebäude und entsprechendem Lärmschutz an den Fenstern lassen sich die vorgeschriebenen Lärmschutzwerte einhalten. Kerpen ist nun einmal kein Luftkurort, von Verlärmung des Grundstückes kann deshalb nicht die Rede sein. An dem Grundstück ist es wesentlich ruhiger, als beispielsweise an der A4 in Horrem oder Götzenkirchen.

Die ganze Aufgeregtheit um das neue Hallenbad und die neuen Dreifachturnhallen kann ich nicht nachvollziehen. Warum sollen die Schülerinnen und Schüler vom neuen Standort Sindorf aus nicht weiter zu den Turnhallen und dem Schwimmbad fahren? Wozu am neuen Standort neue Turnhallen und ein neues Schwimmbad bauen? Das Gymnasium in seiner bestehenden Struktur bleibt erhalten, es steht nur an zwei Standorten. In einem Jahr ist die Breitbandtechnik für das Internet in Kerpen fertig installiert. Spätestens ab dann spielen Entfernungen für Organisation einer Schule keine Rolle mehr.

Der Schulalttag für das Europagymnasium mit zwei Standorten wird so ablaufen, das zum Beispiel Schüler vom neuen Standort, Turnhallen, das Schwimmbad und Spezialeinrichtungen am alten, sanierten Standort in Kerpen nutzen und umgekehrt die Schüler vom alten, sanierten Standort neu geschaffene Einrichtungen am Standort Sindorf nutzen. Das gleiche gilt für die Lehrkräfte. Auch in diesem Bereich wird ein Pendeln notwendig sein. Um den Schulbetrieb störungsfrei abwickeln zu können, muss das Pendeln zwischen beiden Standorten unabhängig von verstopften Straßen und Witterungseinflüssen im vorgesehenen Zeitplan gewährleistet sein.

Dies kann jedoch die Kerpener Infrastruktur zwischen Sindorf und Kerpen jetzt und auch in den nächsten 15 Jahren nicht leisten. Das Pendeln mit Bussen oder PKW über das Dauernadelöhr Autobahn, ist selbst bei einer Brücken-Verbreiterung nicht möglich und scheidet deshalb in meiner Planung aus.

Zur Lösung des Problems schlage ich den Bau einer Seilbahn mit zwei Großkabinen vor. Dies ist ein preiswertes, umweltfreundliches, sicheres und bewährtes Verkehrsmittel, nur nördlich der Alpen, bei uns im Flachland unüblich und deshalb unbekannt.

Der geeignete Platz für die Startstation wäre auf dem Polizeigelände vor dem Europagymnasium. Dieser Standort ist rund um die Uhr bewacht und schützt somit die Station vor Vandalismus. Zielpunkt wäre der Parkplatz des Sindorfer Bahnhofes und dort die Ecke Erfttalstraße / Bahndamm, kurz vor dem S- Bahnhof.

Die Strecke ist 2.700 m lang, bei einer Geschwindigkeit der Gondel von 6 - 7 m/sec. ergibt dies eine Fahrzeit von etwa 7 Minuten.

So eine Seilbahn ist rund um die Uhr verfügbar und kommt ganz ohne Gondelpersonal aus. Die Seilbahn verhindert zuerst einmal Straßenverkehr zwischen Kerpen und Sindorf und somit auch CO2- Ausstoß und Feinstaub, sie fährt mit Ökostrom und benötigt beim Bau kaum Bodenfläche. Die Seilbahn ist zuverlässig, pünktlich und wartungsarm und rund um die Uhr nutzbar. In den Gondeln ist ausreichend Platz für Rollstühle, Kinderwagen und Fahrräder.

Mit der Seilbahn pendeln nicht nur Schüler und Lehrer, sie steht allen Bürgern zur Verfügung. Damit erhält der Ortsteil Kerpen mit seinen kleinen Randgemeinden einen Anschluss an die S-Bahn.

Der Mobilitätsgewinn für die Bevölkerung wirkt sich auch positiv für die Gewerbebetriebe und den Einzelhandel aus. Arbeitsplätze werden gesichert und die Umsätze steigen. Dies führt letztlich auch zu Mehreinnahmen in der Stadtkasse.

Durch die Seilbahn wird die Bevölkerung Kerpens mobiler und vom Auto unabhängiger. So mancher Zweitwagen wird mit der Zeit überflüssig und abgeschafft werden. Das eingesparte Geld steht dem Konsum zur Verfügung.

Um den Straßenverkehr zwischen Kerpen und Sindorf nachhaltig zu reduzieren, sollte die Seilbahn für jeden Benutzer kostenfrei zur Verfügung stehen. Dies spart Verwaltungskosten, Kartenkontrollen fallen weg und es gibt keine Schwarzfahrer.

Durch diese Maßnahme steigt das Image der Stadt und der Verwaltung in der Bevölkerung. Der Bürger spürt, dass er nicht abgezockt wird. Durch die kostenlose Nutzung wird die Seilbahn boomen und das Fahrzeugaufkommen auf der L122 entsprechend abnehmen.

Der Bau von Straßen und deren Unterhaltung wird üblicherweise aus den Haushalten der Städte, Landkreise, dem Bundesland oder vom Bund finanziert. Für die Benutzung dieser Straßen wird keine Maut erhoben. Aus meinem Verständnis ist auch die Seilbahn eine Straße, nur ohne Asphalt. Deshalb sollte sie bei der Finanzierung auch wie eine Straße betrachtet werden und dem Nutzer kostenfrei zur Verfügung stehen.

Abschließend möchte ich noch zu bedenken geben, in 10 Jahren, oder sogar schon früher wird Kerpen 3.000 Gymnasiasten haben. So wie es bisher aussieht kommt der 2. Standort nicht. Sollte es bei dieser Entscheidung bleiben, dann gute Nacht, dann geht verkehrlich überhaupt nichts mehr.

Eine große Bitte: auch wenn die oben beschriebenen Ideen kurzfristig wenig Sparpotenzial erkennen lassen und Manches doch etwas utopisch erscheint:
Bitte nicht sofort unter den Tisch fallen lassen, sondern dranbleiben!!! Damit meine ich:
- unbedingte Erwägung eines Neubaus, schon allein um Schüler und Lehrer vor der Asbestentfernung zu schützen
- auch wenn eine Seilbahn erst einmal nach einem Aprilscherz klingt: Bitte prüfen, warum denn nicht?
- die Idee einer Teilung des Gymnasium weiterdenken: reichen die vorhandenen weiterführenden Schulen in Kerpen aus? Die Gesamtschule muss z. B. immer wieder Kinder ablehnen, weil der Platz nicht reicht.

Was würde die Gründung einer weiteren weiterführenden Schule (2. Gesamtschule, 2. Gymnasium vielleicht als Aufbaugymnasium mit G9 (Abi nach 13 statt nach 12 Jahren) und innovativem, modernen Unterrichtskonzepten (jahrgangsübergreifend, selbstständiges Lernen, ...) bedeuten? Sicher keine kurzfristige Kostenersparnis, aber langfristig eine gesunde Schullandschaft, die es mit steigenden Schülerzahlen aufnehmen kann. Aus der junge Menschen hervorgehen, die nicht nur für ihren Beruf qualifiziert wurden, sondern auch Menschbildung erfahren haben - dafür wird in jeder Kerpener Schule schon jetzt nach Kräften gearbeitet, aber die äußeren Rahmenbedingungen müssen dazu passen und die fangen bei den Klassenräumen an und reichen bis zu Themen wie Schulweg und Größe der Schule.

Ein sofortiger Neubau scheint der einzige Weg um den Standort Kerpen für eine derart große und bekannte Schule zu retten.

vielleicht waere eine bestimmte raumweise sanierung zielfuehrend,
abriss entsorgung und rohbau kosten auch etwas !
das centre pompidou in paris versorgt sich als gebaeude auch ueber die aussenfassade !

progressiv wuerde doch zu dieser schule gut passen ! !

also die baustelle waere dann weniger stoerend nur aussen !