Wohnquartier und Kulturzentrum in der Glasfabrik errichten

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Bürgervorschlag

Wie wichtig für Kerpen?

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Sindorf hat ein Areal, das bisher nicht im Blickpunkt steht, aber städtebaulich riesiges Potenzial hat und nur darauf wartet gehoben zu werden. Es ist die alte Glasfabrik an der Hüttenstraße.

Die Interessenlagen:
Firma VEGLA
Das Gelände mit den Gebäuden gehört der Firma VEGLA. Mindestens ein Gebäude davon steht unter Denkmalschutz. Dieser schränkt die wirtschaftliche Nutzung durch die Firma VEGLA stark ein, notwendig werdende Umbauten dauern ewig wegen des Denkmalschutzes. Das lange und hohe Gebäude längs der Bahntrasse muss demnächst saniert werden, sonst verfällt es. Ein Abriss oder Teilabriss wäre natürlich auch denkbar. Es wird sicher möglich sein, das Gelände im Tausch eines Ersatzgrundstückes, günstig zu erwerben.

Stadt Kerpen
Die Stadt Kerpen wird in den nächsten Jahren noch rasant wachsen, allein der Flüchtlinge wegen. Das der Ansturm versiegt ist reines Wunschdenken. Die Gegend um den Bahnhof wird auf Dauer zum Problem, hier werden Umbaumaßnahmen im erheblichen Umfang notwendig werden. Wichtig ist es deshalb die jetzt noch nicht bebauten Grundstücke dort freizuhalten um eine spätere Planung nicht einzuschränken.

Gestaltung des Wohnquartiers und Kulturzentrums Glasfabrik
Das Denkmal geschützte Fabrikgebäude kann zum Bürgerhaus und Kulturzentrum umgebaut werden. Darin fänden auch die Schützen Platz. Auch das Kinderfreizeitparadies Pippolino wäre dort angemessen unterzubringen, ebenso Einzelhandel und ein Markt mit orientalischem Flair. Gegenüber des neuen Kulturzentrums, neben dem Jugendzentrum an der Hüttenstraße bietet sich der Bau einer Moschee an.

Auf dem gesamten Gelände, vom Kreisel entlang der Hüttenstraße bis zur Breite Straße könnten Stadthäuser entstehen für mehrere tausend Menschen. Die Infrastruktur ist dafür größtenteils bereits vorhanden. Auf dem Grundstück zwischen Hüttenstraße und Rauschgraben wäre Platz für eine neue Schule.

Ein neuer S- Bahnanschluss in der Nähe des Kulturzentrums könnte den bereits vorhandenen S- Bahnanschluss entlasten und das neue Kulturzentrum für Buirer- und Horremer Einwohner bahnmäßig erschließen. Denkbar wäre der Bau eines breiten Rad- Fußweges vom Vogelruther Feld aus, am neuen Kulturzentrum entlang, durch die neue Gleisunterführung des neuen S- Bahnhofes, durch die Daimlerstraße, am Amatulli vorbei, entlang des Regenrückhaltebeckens, über den Europaring und die A 4 durch das Kasernengelände, bis zum Rathaus in Kerpen.

Gestaltung des Geländes entlang der Bahntrasse zwischen Kerpener Straße und Erfttalstraße.
Zunächst wird Klarheit zu schaffen sein, wie der S- Bahnhof in Verbindung mit dem Busbahnhof und der Seilbahnstation auszusehen hat. Das Quartier wird geprägt sein von den Schülern des 2. Kerpener Gymnasiums. Dort bietet sich die Unterbringung einer Fortbildungseinrichtung (VHS) an, auch ein Kino wäre dort wirtschaftlich zu betreiben, es wäre für alle Buirer und Horremer bequem mit der S- Bahn zu erreichen.

Auf dem Gelände sollten Stadthäuser entstehen mit Kneipen, Cafés, Läden und einem Biergarten zur Kerpener Straße hin.

Kommentare

Der Vorschlag ist geradezu visionär und wird von mir unterstützt. Dass der Bahnhof Sindorf aus allen Nähten platzt, ist unübersehbar, siehe das Gedränge in der Unterführung und die Mündung des Fussgängerstroms quasi auf der Busfahrspur, weil der Bürgersteig abrupt endet. Zudem haben die Kioskbetreiber ihre "hygienischen" Brötchenkisten neben ihrem Eingang plaziert, so dass Fussgänger auf die Fahrbahn ausweichen müssen, weil es einfach zu voll dort ist, wenn gerade eine Bahn gehalten hat. Daneben ist natürlich auch der schmale, eingleisige Bahnsteig selbst total überlastet. Wenn Pippolino Platz machen würde, wäre das sehr hilfreich. Sindorf wächst auch durch die ganzen Baugebietsflächen immer mehr und die Infrastruktur wächst nicht entsprechend mit.