Hausmeister-Dienste extern vergeben

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Wie wichtig für Kerpen?

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Die Stadt besitzt eine große Anzahl öffentlicher Immobilien. Betreut werden diese in der Regel von einem angestellten Hausmeister. Je nach Größe und Beschaffenheit der Immobilie fällt der Arbeitsaufwand für den Hausmeister sehr unterschiedlich aus.

Dieser vielschichtige Komplex sollte genauer untersucht werden, um die Effizienz zu steigern, Bereiche zu bündeln und somit letztlich Kosten einzusparen.

Mit Fachfirmen auf diesem Gebiet sollte verhandelt werden, ob die Stadt am Ende nicht sogar besser fährt, diese Arbeiten zu vergeben. Dadurch ließen sich Personalkosten einsparen, Ausfälle durch Krankheit und Urlaub entfielen und die Kontrolle der Hausmeister durch städtisches Personal entfiele. Außerdem spart man Nebenkosten wie Dienstauto und Kleinwerkzeug ein.

Der ganze Komplex Betreuung der Immobilien würde schlanker organisiert und wahrscheinlich auch preiswerter. In diesem Zusammenhang spielen Haftungsfragen auch noch eine gewisse Rolle. Macht der bei der Stadt angestellte Hausmeister grobe Fehler, hat die Stadt Pech und trägt den Schaden selbst. Macht den gleichen Fehler ein bei der Vertragsfirma angestellter Hausmeister, tritt die Betriebshaftpflicht der Firma für den Schaden ein.

Hinweise der Verwaltung: 

Das Thema "Hausmeister" wird bereits durch die Verwaltung geprüft. Mittel für externe Beratung sind beantragt. Es wird darauf verwiesen, dass Personalkosten nicht ad hoc einsparbar sind.

Kommentare

Das ist mir auch klar, Teile der Verwaltung zu privatisieren geht nur in überschaubaren Schritten. Nur, damit muss zügig begonnen werden. Um innerhalb der Verwaltung einen gewissen Druck aufzubauen, sollte man die Neubesetzung von Stellen in allen Bereichen für die nächsten 5 Jahre aussetzen.

Der Vorschlag macht nur Sinn, wenn die Gebäude durch Betreiberverträge mit allen Konsquenzen betreut werden.
Dazu gehören die laufende Instandhaltung und der Unterhalt der Gebäude mit allen technischen Anlagen. Das wird nicht billig zu haben sein denn ein Betreiber will ja Geld verdienen. Hatte man in der Vergangenheit diese Möglichkeit nicht schon bei der Erftlagune praktiziert?
Sinn voller wäre es die "Hausmeister" als Objektverantwortliche als Bindglied zur Verwaltung zu sehen diese aber auch nach wie vor für zumutbare Reparaturen einzusetzen. Ich gehe davon aus, dass der Personenkreis immer noch aus Handwerkern besteht. Es sollte doch einmal von der Verwaltung geprüft werden wie groß und intensiv der Anspruch der Hausmeister durch den Schulleiter ist. Dieser Faktor muß in jedem Falle im Rahmen einer externen Beratung berücksichtigt werden.